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Die Literatur zur Schuldenprävention / Finanzkompetenz und Medienkompetenz ist alphabetisch nach Autoren- bzw. Herausgeberschaft sortiert.

Braun, Andrea / Lanzen, Vera / Schweppe, Cornelia: Junge Menschen, Geld, Schulden, in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.): "Schulden", Aus Politik und Zeitgeschichte 1-2/2016, S. 36-41

Sie können nicht mit Geld umgehen und konsumieren zu viel – Jugendliche und junge Erwachsene werden oft als "Konsumidioten" dargestellt. Die Hintergründe ihrer Verschuldung sind komplexer, als der öffentliche Diskurs vermuten lässt.


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Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hg.): Verbraucherkompetenz für einen persönlich erfolgreichen und gesellschaftlich verantwortlichen Konsum, Bonn / Berlin 2008

Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirats Verbraucher- und Ernährungspolitik beim BMELV

Hauptautor: Michael-Burkhard Piorkowsky, Uni Bonn

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Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.): Jugend und Medien, Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) 3/2011

Beiträge u.a.: Kinder und Jugendliche im Web 2.0, Gewaltmedien und Aggression, Aktuelle Herausforderungen für die Medienpädagogik, "Medienkompetenz" - Chimäre oder Universalkompetenz?

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Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.): Ökonomische Bildung, Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) 12/2011

Auf zwei Beiträge soll besonders hingewiesen werden:

- H. J. Schlösser u.a.: Finanzielle Bildung
(Forderung nach fachdifaktischer Fundierung im Rahmen der ökonomischen Bildung)

- G.-E. Famulla u.a.: Bessere ökonomische Bildung
(Die "Initiative für eine bessere ökonomische Bildung" tritt dafür ein, ökonomische Fragen in gesellschaftliche, politische und kulturelle Zusammenhänge einzubetten und sich auf die Lebenswirklichkeit der Lernenden zu beziehen)

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Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.): Haushalt, Markt, Konsum, Informationen zur politischen Bildung Nr. 308, Bonn 2010

Autorin: Birgit Weber

Das kompakt geschriebene Heft geht folgenden Fragen nach: Nach welchen Kriterien konsumieren private Haushalte? Welche Regeln bestimmen Angebot und Nachfrage? Welche Rolle spielen Staat und Markt für Güterverteilung und soziale Gerechtigkeit? Eine Einführung in Grundfragen unseres Wirtschaftssystems.

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Deutscher Gewerkschaftsbund Bundesvorstand: DGB Positionspapier "Wirtschaft in der Schule - Was sollen unsere Kinder lernen?", Berlin 2012

Der DGB kritisiert in dem Papier, dass Lobbyisten aus Wirtschaftsverbänden immer stärker in die Schulen drängen, um den Unterricht zu wirtschaftlichen Fragen in ihrem Sinne zu beeinflussen. Allen voran seien das die Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände mit ihren Instituten und Stiftungen, so der DGB. Über Unterrichtsmaterialien und Vorschläge für Bildungsstandards versuchten sie eine Denkweise zu etablieren, die einseitig ökonomisch und interessengeleitet sei. Statt eines eindimensional strukturierten auf Betriebs- und Volkswirtschaftslehre reduzierten Unterrichtsfaches "Wirtschaft" ist eine sozioökonomische Bildung in der Schule wichtig, die auf Selbsterkenntnis, kritisch reflektiertem Handeln und sozialer wie auch ökologischer Verantwortung basiert.

Das Papier formuliert Eckpunkte für sozioökonomische Bildung an allgemeinbildenden Schulen.

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Diakonie Deutschland: Prävention in der Schuldnerberatung der Diakonie, Diakonie Texte 01.2011, Berlin 2011

Der Text beschreibt die Schuldnerberatung der Diakonie als wirkungsvolles Instrument, Menschen in Überschuldungssituationen zu helfen und mit ihnen eine Lebensperspektive zu entwickeln. Es wird deutlich, dass insbesondere durch Präventionsarbeit nachhaltige Effekte beim Abbau von Überschuldung, Armut und sozialer Ausgrenzung erzielt werden können.

Das Papier stellt auf einen Blick die konzeptionellen und sozialpolitischen Grundlagen und vielfältigen Handlungsmöglichkeiten von Prävention dar und stärkt so das Profil des Handlungsansatzes in der diakonischen Schuldnerberatung. Er unterstreicht die Notwendigkeit präventiven Handelns für eine effektive Hilfe und bestärkt die Fachkräfte vor Ort, den Handlungsansatz auszubauen.

Die Schuldnerberater/innen erhalten Argumentationshilfen, um insbesondere Kostenträger von der Sinnhaftigkeit präventiver Arbeit zu überzeugen.

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Gaschke, Susanne: Die verkaufte Kindheit. Wie Kinderwünsche vermarktet werden und was Eltern dagegen tun können, Lizenzausgabe für die Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe Bd. 1223, Bonn 2011

Sind Kinder dem Diktat der Konsumindustrie und Werbung hilflos ausgeliefert? Wie können sie zu urteils- und kritikfähigen Menschen heranwachsen? Die Streitschrift analysiert kritisch Marketingstrategien, weist auf deren Folgen hin und zeigt Alternativen nicht-kommerzieller Kinder-Freizeitkultur auf.

Fazit: Ein flott geschriebenes, zorniges Buch, das vielen Eltern aus der Seele sprechen dürfte! Absolut empfehlenswert!

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Häusel, Hans-Georg: Brain View. Warum Kunden kaufen, München 2. Aufl. 2009

Die meisten Kaufentscheidungen fallen aufgrund von uns unbewussten Programmen, die sich im Laufe der Evolution gebildet haben. Das Buch zeigt anhand der neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung, wie man zu einem Logenplatz im Kopf des Kunden kommt.

Inhalt: Wie Kaufentscheidungen im Kopf fallen und wie man diese beeinflussen kann. Wir starke Marken im Gehirn entstehen und wie sie wirken. Wie man Verkaufsflächen im Handel gehirngerecht gestaltet. Warum Männer und Frauen auf unterschiedliche Verkaufssignale reagieren. Wie durch unbewusste Signale der Wert von Produkten erheblich gesteigert werden kann.

Mit vielen Beispielen aus der Praxis für die Umsetzung in Marketing und Verkauf.

Anmerkung: Der Autor ist Vorstand der Unternehmensberatung Gruppe Nymphenburg in München. Bei der Übertragung von Erkenntnissen der Hirnforschung auf Fragen des Konsumentenverhaltens zählt er zu den führenden Experten. Zu seinen Beratungskunden zählen Handelskonzerne, aber auch Banken.

Interessant zu lesen, wie wir Kunden gesehen werden und manipuliert werden sollen!

Hedtke, Reinhold / Weber, Birgit (Hg.): Wörterbuch Ökonomische Bildung, Schwallbach/Ts. 2008

Von A wie "Absatz und Marketing" bis Z wie "Zukunftswerkstatt" werden die vielfältigen Prinzipien, Ziele, Methoden und Bereiche ökonomischer Bildung ebenso behandelt wie Kompetenzen, Bildungsstandards, Lehrpläne und Schulfächer des Bildungsbereichs.

Initiative für eine bessere ökonomische Bildung (iböb): Wem gehört die ökonomische Bildung? Notizen zur Verflechtung von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, Bielefeld 2011

Autoren der Studien: Reinhold Hedtke / Lucca Möller, Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld.

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John, Karsten: Jugendliche und junge Erwachsene (15 bis 24 Jahre), in: SCHUFA-Holding AG (Hg.): Kredit-Kompass 2013, Wiesbaden 2013, S. 38-47

Der Autor stellt in seinem sehr lesenswerten - und überschaubarer Text - die Bedingungen dar, unter denen heutige Jugendliche leben und betrachtet ihr Konsum- und Finanzverhalten („digital natives“, Zwang zur Inszenierung beruflich wie privat, veränderte Lernmethoden, Überforderung durch steigende Komplexität in allen Bereichen, Umgang mit Finanzen, zunehmendes Gefühl der Einsamkeit, Qualitätsbewusstsein).

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Klingler, Walter: Jugendliche und ihre Mediennutzung 1998 bis 2008, Eine Analyse auf Basis der Studienreihe Jugend, Information und (Multi-)Media / JIM, Media-Perspektiven 12/2008, S.625-634

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Korczak, Dieter (Hg.): Geld und andere Leidenschaften. Macht, Eitelkeit und Glück, Kröning 2006

„Zum Golde drängt, am Golde hängt doch alles“. Geiz und Glück, Gier und Luxus, Macht und Status, Eitelkeit und Narzissmus, Armut und Mangel sind Facetten des seit Jahrhunderten währenden Gold- und Geldrausches. Ausschließlich auf Geldvermehrung fixiert, häufen wenige Menschen immer mehr Geld zu immer höheren Geldtürmen. Die privaten Vermögen (Barvermögen, Luxusgüter) entziehen sich unserer Vorstellungskraft. Doch: Macht Geld auch glücklich? Was für eine Art der Befriedigung schaffen diese immensen Geldbeträge? Dienen sie nur als Ersatz für andere Leidenschaften? Wie wirken sich Reichsein und Geldhaben auf das menschliche Wohlgefühl aus?

Die Beiträge in diesem Sammelband geben auf diese Fragen differenzierte Antworten. Soziologen, Psychologen, Ökonomen, Bankiers und Erziehungswissenschaftler, Glücksforscher und Unternehmer äußern sich aus ganz unterschiedlicher Sicht zum „Wert des Geldes“ als „Maßstab für Wert“, zum „Geld als Glücksbringer“ und zur „Verantwortung“, die mit dem Besitz von Geld verbunden ist.

Lange, Elmar: Jugendkonsum im 21. Jahrhundert. Eine Untersuchung der Einkommens-, Konsum- und Verschuldungsmuster der Jugendlichen in Deutschland, Wiesbaden 2004

Layard, Richard: Die glückliche Gesellschaft. Kurswechsel für Politik und Wirtschaft, Frankfurt am Main 2005

Wirtschaft und Politik dienen einem falschen Götzen, wenn sie sich ausschließlich am Wirtschaftswachstum orientieren. Der renommierte englische Ökonom Richard Layard fordert einen radikalen Kurswechsel: Ziel allen politischen Handelns muss das Glück der Menschen und der Gesellschaft sein.

LobbyControl - Initiative für Transparenz und Demokratie e.V.: Lobbyismus an Schulen. Ein Diskussionspapier über Einflussnahme auf den Unterricht und was man dagegen tun kann, Köln 2013

In dem Papier wird anhand von konkreten Beispielen untersucht, mit welchen Methoden Lobbyisten Einfluss auf den Unterricht nehmen und welche Motive dahinter stecken. Es zeigt, wie die Einflussnahme auf Kinder und Jugendliche professionell organisiert wird und Teil langfristiger und umfassender Lobbystrategien ist.

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Mantseris, Nicolas: Finanzkompetenz und Schuldenprävention. Skript für das Referat zur Fachtagung Schuldnerberatung der Diakonie Sachsen am 24.04.2008, Neubrandenburg 2008

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Mattes, Christoph/Knöpfel, Carlo (Hgg.): Armutsbekämpfung durch Schuldenprävention. Empirische Befunde, methodische Zugänge und Perspektiven, Wiesbaden 2019

Der Sammelband ist die Dokumentation der gleichnamigen Fachtagung, die im November 2017 im schweizerischen Olten stattgefunden hat.

Aus der Verlagsankündigung: "Die Beiträge dieses Sammelbandes befassen sich mit Theorien und Modellen sowie Ansätzen für die Praxis der Schuldenprävention und Armutsbekämpfung. Die Beitragsautorinnen und -autoren untersuchen, wie benachteiligte Personengruppen erreicht werden können, sie beleuchten die Zusammenhänge zwischen Armut, Verschuldung und Schuldenprävention und thematisieren die Vermittlung von Finanzwissen und Finanzkompetenz für die Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler und Auszubildenden.

Das Buch zeigt den aktuellen Fachdiskurs zur Praxis der Schuldenprävention im deutschsprachigen Raum auf und gibt Hilfestellungen, um die Arbeit zu diesem Themenkomplex zu reflektieren und theoriegeleitet weiterzuentwickeln."


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Peters, Helmut / Raab, Gerhard (Hgg.): Bank und Jugend im Dialog. Ein Handbuch für Banken, Sparkassen, Schulen, Schuldner- und Verbraucherberatungsstellen, mit Video-DVD, Oberhausen 2. Auflage 2004

Dargestellt werden die konkreten Gestaltungsmöglichkeiten einer notwendigen Zusammenarbeit verschiedener Institutionen (Banken, Sparkassen, Schulen, Schuldner- / Verbraucherberatung, Jugendamt) mit dem Ziel der Förderung und Entwicklung eines bewussten und kompetenten Umgangs junger Menschen mit Geld.

Darüber hinaus werden Methoden der Umsetzung und praktische Arbeitshilfen an die Hand gegeben.

Die enthaltene DVD enthält Szenen von der Arbeit mit Schüler/innen in einer Zukunftswerkstatt.

Piorkowsky, Michael-Burkhard: Überschuldungsprävention durch Bildung und Beratung. Darstellung der aktuellen Lage und wünschenswerte Änderungen, in: SCHUFA-Holding AG (Hg.): Kredit-Kompass 2013, Wiesbaden 2013, S. 58-75

Der Autor bietet zunächst eine Analyse der Gründe und Hintergründe der Überschuldung, insbesondere von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Anschließend werden erprobte Maßnahmen sozioökonomischer Prävention dargestellt und die aktuelle Situation der ökonomischen und finanziellen Bildung in der Schule beleuchtet. Abschließend werden Konzepte und Projekte für ein wünschenswertes Programm der Überschuldungsprävention für die hier betrachteten Zielgruppen zusammengestellt.

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Piorkowsky, Michael-Burkhard: Alltags- und Lebensökonomie. Erweiterte mikroökonomische Grundlagen für finanzwirtschaftliche und sozioökonomisch-ökologische Basiskompetenzen, 2011

Kurzbeschreibung

Piorkowsky Michael-Burkhard: Lernen, mit Geld umzugehen, in: Bundeszentrale für politische Bildung: Geld, Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) 26/2009, S. 40 ff

Für die erfolgreiche Vermittlung der Kompetenzen des Umgangs mit Geld genügen informelle Bildungsprozesse nicht. Ein Schulfach oder Lernfeld in allen Schulformen ist notwendig.

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Quart, Alissa: Branded. Wie wir gekauft und verkauft werden, München 2003

Wir leben in einer Welt der Marken und Logos. Gerade junge Menschen werden von den subtilen Botschaften der Produktnamen und Images systematisch bombardiert. Die New Yorker Journalistin Alissa Quart beschreibt, wie Werbetaktiken entwickelt werden, wie sie umgesetzt werden und wie die Verbraucher selbst daran mitwirken. In der totalen Kommerzialisierung des Alltags werden reale Selbstwahrnehmung und echte Bedürfnisse zunehmend pervertiert.

Reifner, Udo: Der lernende Kapitalismus. Finanzielle Allgemeinbildung als Schuldenprävention, 2002

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Reifner, Udo: Finanzielle Allgemeinbildung. Bildung als Mittel der Armutsprävention in der Kreditgesellschaft, Baden-Baden 2003

Der produktive Gebrauch von Finanzdienstleistungen ist zum Schlüssel für die Teilhabe am modernen Wirtschaftsleben geworden. "Finanzielle Allgemeinbildung" soll in der Kommunikation zwischen Anbietern und Kunden die Fähigkeit beider Seiten erhöhen, Finanzdienstleistungen und Lebensbedürfnisse besser aufeinander abzustimmen. Ohne sie wird die moderne Kreditgesellschaft höhere Überschuldung, Ausschluss und Risiken vor allem für die unteren Bevölkerungsschichten mit sich bringen.

Schmidbauer, Wolfgang: Jetzt haben, später zahlen. Die seelischen Folgen der Konsumgesellschaft, Reinbek bei Hamburg 1995

Der Münchner Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer zeigt die fatalen Auswirkungen des heute herrschenden Konsumrauschs, das undisziplinierte Streben nach "mehr und noch mehr". Er fordert "neue Wohlstandsmodelle", kritisches Konsumverhalten, individuelle Askese. Nur sie böten eine Überlebenschance in unserer Konsumgesellschaft.

Ullrich, Wolfgang: Habenwollen. Wie funktioniert die Konsumkultur?, Frankfurt am Main 2006

Warum kaufen wir so viel, obwohl unsere Grundbedürfnisse längst befriedigt sind? Konsumgüter versprechen ein erfüllteres, glücklicheres, längeres Leben - man kann sich mit ihnen identifizieren oder darstellen, aber sie verändern uns auch. Ob Zahnbürste, Rasierer oder Auto: Produkte werden mittlerweile auf Charaktermerkmale hin angelegt, die sich auch als Ausdruck menschlicher Eigenschaften interpretieren lassen. Und sie verheißen viele Möglichkeiten, große Freiheit, ewige Jugend, weshalb man kaum anders kann, als sie haben zu wollen. Es kommt zu einer völlig neuen, intimen Beziehung zwischen Ding und Mensch. Ein „Konsumbürgertum“ ersetzt das traditionelle (Bildungs)bürgertum. Doch wie genau werden die Produkte entwickelt und vermarktet, die so viel Einfluss auf uns haben?

Das Buch erzählt, wie Dinge heute gemacht werden und was sie mit uns machen.

Vollborn, Marita / Georgescu, Vlad: Konsumkids. Wie Marken unseren Kindern den Kopf verdrehen, Frankfurt am Main 2006

Nie zuvor wurden Kinder so gezielt und aggressiv zum Konsum gedrängt. Die Autoren - selbst Eltern dreier Kinder - zeigen, wie subtil schon die Kleinsten umworben werden und wie man auch ohne radikalen Konsumentzug die Strategien der Werbe- und Verkaufsgiganten durchkreuzen kann und so Kinder zu selbstbewussten Menschen erzieht, die autonom entscheiden können, was sie wirklich brauchen.

Auch wenn das Buch schon etwas älter ist, die darin aufgeworfenen Fragestellungen sind aktueller denn je.

Weng, Wolfgang: Lernen am Set - Vermittlung von Finanzkompetenz mittels Filmprojekten, pro jugend 01/2010, S. 21-24

Nähere Informationen zum Thema unter www.visual-didact.de.

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Wimbauer, Christine: Geld und Liebe: Zur symbolischen Bedeutung von Geld in Paarbeziehungen, Frankfurt am Main 2003

Geld und Liebe gelten als unvereinbare Gegensätze: Geld sei das unpersönliche und objektivierende Medium des Wirtschaftssystems, Liebe die emotionale und subjektivierende Beziehung zweier einzigartiger Menschen. Doch Geld, so das Ergebnis dieser Untersuchung, wirkt aufgrund seiner symbolischen Eigenschaften als soziales Beziehungsmittel sich liebender Partner und erzeugt in Paarbeziehungen ein Macht- und Ungleichheitsgefälle, das über das reine Mehr oder Weniger des Geldes hinausreicht.

Koordinierungsstelle Schuldnerberatung in Schleswig-Holstein