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Überschuldungsstatistik 2025 Deutschland: Gesundheitliche Probleme bleiben Hauptauslöser von Überschuldung

Das Statistische Bundesamt hat die Überschuldungsstatistik für das Jahr 2025 veröffentlicht.

Die Überschuldungsstatistik ist eine bundesweite freiwillige Erhebung, die seit 2006 zentral vom Statistischen Bundesamt durchgeführt wird. Sie ist ein wichtiger Baustein für eine Analyse der sozialen Situation in Deutschland und gibt besser als alle anderen in Deutschland erhobenen Daten Auskunft über die Lebenslage überschuldeter Menschen zu Beginn der Beratung. Sie erlaubt allerdings keine Aussagen über die Gesamtzahl der überschuldeten Haushalte und Personen.

Die Ergebnisse beruhen auf Angaben von 738 Schuldnerberatungsstellen aus ganz Deutschland. Sie beinhalten anonymisierte Daten von rund 187.000 beratenen Personen mit deren Einverständnis.

Kernergebnisse:

- Hauptauslöser der Überschuldung bei Hilfesuchenden, die in 2025 eine Schuldnerberatung aufsuchten: gesundheitliche Probleme (18 %), Verlust des Arbeitsplatzes (17 %), finanzielle Folgen einer Trennung/Scheidung (11 %), unwirtschaftliche Haushaltsführung (12 %). Bei 10 % der beratenen Personen hatte längerfristiges Niedrigeinkommen trotz einer wirtschaftlichen Haushaltsführung zu finanziellen Problemen geführt.

- 52 % der beratenen Personen lebten in einem Einpersonenhaushalt

- Am häufigsten (57 %) lagen Zahlungsrückstände gegenüber der öffentlichen Hand vor, wie beispielsweise Finanzämtern, gesetzlichen Renten- und Krankenversicherungsträgern sowie der Bundesagentur für Arbeit und deren Jobcentern

- 71 % der beratenen Personen hatten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (leicht erhöht)

- 25 % hatten ein monatliches Nettoeinkommen von unter 900 € zur Verfügung (leicht zurückgegangen)

- 38 % der beratenen Personen waren abhängig erwerbstätig, 39,6 waren arbeitslos, 22 % anderweitig nicht erwerbstätig

- 18 % der Beratungsfälle, die im Jahr 2025 die Beratung beendet haben, konnten ihre Schulden mit Hilfe der Beratungsstelle außergerichtlich regulieren (+2 %).

 

Kontakt

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in Schleswig-Holstein
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Fax: 04331 593 35 248

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