Ratgeber Schuldnerberatung
Lohnabtretungen, Lohnpfändungen und Kontopfändungen - für die Gläubiger die effektivsten Durchgriffsmöglichkeiten - bedeuten für die Schuldner meist eine Existenzbedrohung.
Dieser Ratgeber von Dieter Zimmermann und Thomas Zipf informiert darüber, wie man sich als Schuldner*in vor Kontopfändungen, Lohnabtretungen und Lohnpfändungen schützen kann, um seine Existenz zu sichern.
Die Themen:
- Ablauf des Verbraucherinsolvenzverfahrens
- Wie ist eine außergerichtliche Einigung möglich?
- Gerichtlicher Schuldenbereinigungsplan
- Wie erlange ich vorzeitige Restschuldbefreiung?
- Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?
- Was muss ich tun damit die Verfahrenskosten gestundet werden?
- Werden Bürgen und Mitschuldner von den Schulden befreit?
- Werde ich von allen Schulden befreit?
und vieles andere mehr.
Die Landesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung Hessen hat in Zusammenarbeit mit der Initiative Schuldnerberatung Hessen Informationsblätter zu folgenden Themen erstellt:
1. Wohnungssicherung
2. Energiesicherung
3. P-Konto
4. Recht auf ein Girokonto
5. Einkommenspfändung
6. Vermögensauskunft und Sachpfändung
7. Verbraucherinsolvenzverfahren
8. Mahnungen – Drohbriefe – Telefonterror
9. Gerichtliches Mahnverfahren
10. Infoblatt "Was macht Schuldnerberatung?" in leichter Sprache
11. Haushaltsplan in Excel oder pdf
12. Rechtliche Hinweise und Impressum
Die Informationsblätter gibt es in 16 verschiedenen Sprachen.
Die Schuldner- und Insolvenzberaterinnen Maike Cohrs und Claudia Lautner vom Diakonischen Werk Köln und Region geben in dem kompakten Ratgeber einen Überblick über alle wichtigen Themen rund ums Geld und informieren über Hilfsangebote. Sie machen auf die Punkte aufmerksam, an denen eine Verschuldung beginnen kann, z.B. beim Übergang vom Berufsleben zum Rentenbezug oder beim Verlust des Partners oder der Partnerin. Und sie wollen Menschen ermutigen, ergänzende Leistungen in Anspruch zu nehmen, wenn das Geld nicht zum Leben reicht.
In den sozialen Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen tauchen immer häufiger Immobilien als Vermögensgegenstand einerseits und Schuldenursache andererseits auf. Dabei ist es egal, ob es sich um eine sogenannte Schrottimmobilie, das aktuell selbst genutzte Haus oder eine fremdvermietete Eigentumswohnung handelt.
In der Regel ist das Thema mit vielen Fragen vonseiten der Verschuldeten sowie einer erhöhten Aufmerksamkeit vonseiten der Beratungskräfte verbunden und geht weit über die Vermittlung (zwangsvollstreckungs)rechtlicher Sachverhalte hinaus. Beratungsmethodische Kompetenzen sind beim Thema Immobilien besonders wichtig und finden in der Sozialen Schuldnerberatung besondere Aufmerksamkeit.
Der Ratgeber aus der Schriftenreihe der BAG-SB, steht als kostenfreies pdf-Dokument zur Verfügung.
