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Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke hat heute (10. Januar) der Diakonie Deutschland einen Förderscheck über knapp 1,4 Mio. Euro für ein mehrjähriges Projekt zur Verbesserung der sozialen Schuldnerberatung für Senior*innen überreicht.

Älteren Verbraucher*innen soll es in Zukunft einfacher ermöglicht werden, Zugang zu einer Schuldnerberatung zu erhalten. Im Fokus steht dabei ein aufsuchender Ansatz, d.h. die Schuldnerberatung wird direkt vor Ort bei den Senior*innen erbracht. Das kann die Wohnung sein, der Senior*innen-Treffpunkt, das Altenheim, das Café oder der Mittagstisch für Ältere. Gerade ältere Menschen, die ver- oder überschuldet sind, nehmen zu selten Hilfe von Schuldnerberatungsstellen in Anspruch: aus Unkenntnis, Scham oder aufgrund von Mobilitätseinschränkungen.

Mit den Fördermitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) wird die Diakonie Deutschland zusammen mit weiteren Wohlfahrtsverbänden ein Konzept dafür entwickeln, wie Senior*innen besser dabei geholfen werden kann, Schuldnerberatung in Anspruch zu nehmen, und dieses Konzept praktisch erproben.

Mit der Vergabe von Fördermitteln an die Diakonie Deutschland als einem Träger von sozialer Schuldnerberatung will das BMUV zugleich insgesamt das Gesamtkonzept der sozialen Schuldnerberatung in Deutschland stärken.

Das Projekt läuft bis zum 31.12.2025 an verschiedenen Projektstandorten in Deutschland. Es wird fachlich und wissenschaftlich u.a. von der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV), der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), dem Schuldnerfachberatungszentrum der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz (SFZ) und der Forschungs- und Dokumentationsstelle für Verbraucherinsolvenz begleitet.

Quelle: Pressemitteilung der Diakonie Deutschland vom 10.01.2023

 

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Die Diakonie Deutschland hat für dieses Projekt zum 01.03.2023 zwei Stellen ausgeschrieben:

- Referent*in Sozialräumliche Schuldnerberatung von Senior*innen (100 %) Mehr

- Sachbearbeiter*in Sozialräumliche Schuldnerberatung von Senior*innen (50 %) Mehr







Koordinierungsstelle Schuldnerberatung in Schleswig-Holstein