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Die Literatur zur Schuldnerberatung ist alphabetisch nach Autoren- bzw. Herausgeberschaft sortiert.

Prof. Dr. Harald Ansen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg

Soziale Schuldnerberatung. Prävention und Intervention, Stuttgart 2018.
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Methodik der Sozialen Schuldnerberatung - ein vernachlässigtes Thema, in: Institut für Finanzdienstleistungen: iff-Überschuldungsreport 2014. Überschuldung in Deutschland, Hamburg 2014, S.67-86.
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Schuldnerberatung zwischen Wissen und Können – Aktuelle methodische Herausforderungen, in: 10 Jahre Koordinierungsstelle Schuldnerberatung in Schleswig-Holstein - Rückblick und Ausblick, Rendsburg 2013, S. 50 ff..
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Schuldnerberatung zwischen Beratungsverständnis und Realität, Vortrag auf der 8. Fachtagung der Schuldner- und Insolvenzberatung Rheinland-Pfalz 2005.
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Soziale Schuldnerberatung zwischen Sozialstaat und Markt, BAG-SB Infomationen 3/2013, S. 200-207.

Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV)

Stellungnahme zum Entwurf des Gesetzes zur Fortentwicklung des Rechts des Pfändungsschutzkontos und zur Änderung von Vorschriften des Pfändungsschutzes (PKoFoG), Aachen 2019 (14.01.2019)
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Soziale Schuldnerberatung - Konzept, Aachen 2018 (03.04.2018)
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Rechtsanspruch auf Schuldnerberatung - Positionspapier, Aachen 2018 (14.02.2018)
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Politische Forderungen zur Bekämpfung und Vermeidung von Energiesperren, Aachen 2017 (06.06.2017)
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Das Basiskonto. Information für die Beratungspraxis, Berlin 2016 (21.10.2016)
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Stellungnahme zum Regierungsentwurf des Bundesministeriums der Finanzen und der Justiz und für Verbraucherschutz eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie über die Vergleichbarkeit von Zahlungskontoentgelten, den Wechsel von Zahlungskonten sowie den Zugang zu Zahlungskonten mit grundlegenden Funktionen vom 28. Oktober 2015, Berlin 2015 (12.01.2016)
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Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen und der Justiz und für Verbraucherschutz eines Entwurfs eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie über die Vergleichbarkeit von Zahlungskontoentgelten, den Wechsel von Zahlungskonten sowie den Zugang zu Zahlungskonten mit grundlegenden Funktionen vom 29. Juli 2015, Berlin 2015 (02.10.2015)
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Positionspapier Recht auf Schuldnerberatung, Berlin 2015 (14.09.2015)
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Information zur Erhöhung der Pfändungsfreigrenzen, Berlin 2015 (12.06.2015)
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Stellungnahme Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung Wohnimmobilienkreditrichtlinie vom 18.12.2014, Berlin 2015 (19.02.2015)
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Information zum Schuldnerschutz bei Kontopfändung durch öffentliche Gläubiger, Berlin 2014 (Dezember 2014). Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale NRW.
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Information für die Praxis. Vertretung im Insolvenzverfahren durch geeignete Stellen gemäß § 305 Abs. 1 Nr. 1 InsO vor dem Insolvenzgericht, Berlin 2014 (25.09.2014)
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Die Reform der Verbraucherinsolvenz 2013 / 2014 Inkrafttreten, Berlin 2013 (16.08.2013)
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Stellungnahme zum Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Vergleichbarkeit von Zahlungskontogebühren, den Wechsel von Zahlungskonten und den Zugang zu Zahlungskonten mit grundlegenden Funktionen vom 08. Mai 2013, Berlin 2013 (01.07.2013)
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Leitfaden für verantwortliche Dispokreditvergabe und Umgang mit Dispokrediten bei dauerhafter Inanspruchnahme aus der Sicht der gemeinnützigen Schuldnerberatung, Berlin 2013 (08.05.2013)
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Stellungnahme zum Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens und zur Stärkung der Gläubigerrechte vom 12.07.2012, Berlin 2012 (13.09.2012; neues Layout 25.09.2012)
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Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens, zur Stärkung der Gläubigerrechte und zur Insolvenzfestigkeit von Lizenzen vom 18. Januar 2012, Berlin 2012 (16.03.2012)
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Stellungnahme zum Vorschlag der Europäischen Kommission vom 27.07.2011 für eine Verordnung zur grenzüberschreitenden vorläufigen Kontopfändung, Berlin 2012 (12.03.2012)
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Stellungnahme zum 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, Berlin 2011. (24.10.2011)
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Argumente zur Finanzierung der Schuldnerberatung für Erwerbstätige durch öffentliche Haushalte, Berlin 2011
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Positionspapier zur Finanzierung der Schuldnerberatung, Berlin 2011
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Positionspapier zum Gesetzentwurf zur Neuordnung und Modernisierung des Pfändungsschutzes (GNeuMoP), Berlin 2010
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Stellungnahme zu den Auswirkungen der EU-Dienstleistungsrichtlinie auf die Ausführungsgesetze zur Insolvenzordnung, Berlin 2009
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Stellungnahme zum Entwurf des 3. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung
aus Sicht der Schuldnerberatung
, Berlin 2008 (26.05.2008)
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Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV)
zum Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Reform des Kontopfändungsschutzes in seiner Fassung vom 19.12. 2007
, 2008 (03.03.2008)
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Recht auf ein Girokonto und Erhalt von Girokonten. Stellungnahme zur weiteren Umsetzung der Empfehlung des Zentralen Kreditausschusses zum Girokonto für jedermann, Köln 2006 (01.03.2006)
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Positionspapier Kostenbeteiligung der Klienten, Köln 2005 (08.09.2005)
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Schuldnerberatung auf der Rechtsgrundlage des SGB XII und SGB II. Handlungsempfehlung für die Träger von Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen, Köln 2005 (21.04.2005)
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Stellungnahme zum Diskussionsentwurf des Bundesministeriums der Justiz vom September 2004 „Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Rechtsberatungsrechts“, 2005 (14.01.2005)
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Stellungnahme zum Entwurf des 2. Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung vom 14. Dezember 2004, Köln 2005 (12.01.2005)
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Arbeitskreis Neue Armut, EWS e.V. (Hg.): Geschäfte mit der Armut - Unseriöse Kreditvermittlung und Schuldenregulierung. Ein Handbuch für die Schuldnerberatung und den Verbraucherschutz, Berlin 2010

Neben ausführlichen Kapiteln zu den Praktiken von unseriösen Kreditvermittlern und Regulierern bietet der Band Hinweise zu Informationsbeschaffung, Prävention und Datenschutz. Zudem stehen Musterschreiben und Checklisten zur Verfügung sowie ein umfassender rechtlicher Überblick, der die einschlägigen Gesetzestexte zitiert und kommentiert. In die aktualisierte und erweiterte Neuauflage wurden insbesondere jüngste Entwicklungen im Bereich der Kreditvermittlung sowie beim Rechtsdienstleistungsrecht aufgenommen.

Der kostenlose Bezug von Einzelexemplaren ist über die Koordinierungsstelle möglich.

AWO Bundesverband (Hg.): Interkulturelle Öffnung in der Schuldnerberatung. Ein Handreichung für die Praxis, Schriftenreihe Theorie und Praxis 2012, Berlin 2012

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Ansen, Harald / Schwarting, Frauke: Werthaltigkeit und Nachhaltigkeit von Sozialer Schuldner- und Insolvenzberatung. Eine Metastudie empirischer Arbeiten, im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung (BAG-SB), Hamburg 2015

In der Studie der BAG-SB zur "Werthaltigkeit und Nachhaltigkeit von Sozialer Schuldner- und Insolvenzberatung" werden alle bisher vorliegenden Studien zum Thema Nachhaltigkeit ausgewertet und in einen fachlichen Zusammenhang gestellt. Verfasser sind Prof. Harald Ansen und Prof. Frauke Schwarting von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.

Die Studie zeigt sehr eindrucksvoll, auf welchen Ebenen Schuldnerberatung wirkt und wo noch Forschungsbedarf besteht. Sie lenkt den Blick auf die "Vielfalt der Kompetenzen der Schuldnerberaterinnen und -berater, die sich dafür engagieren, Überschuldeten zu helfen", so die Bundesfamilienministerin Schwesig in ihrem Grußwort. Sie dankt der BAG dafür, dass sie die "Anforderungen an Schuldnerberatung und damit auch die Tätigkeiten und Verdienste der Beratung sichtbar macht". Sie wünscht der Studie eine gute Verbreitung, "damit die Erkenntnisse für die weitere Forschung und vor allem für die Praxis ihre Wirkung entfalten können."

Die Studie ist in den BAG-Informationen 04-2015 als Sonderheft erschienen.

Bezug



Bertsch, Frank / Just, Werner: Chancen der Schuldnerberatung in der säkularen Krise, NDV Juli 2011, S. 315-321

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Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.): Materialien zur Familienpolitik - Überschuldung privater Haushalte, Expertisen zur Erarbeitung des dritten Armuts- und Reichtumsberichts, Nr. 22/2008, Berlin 2008

Inhalt:

I. Wirksamkeit von Schuldnerberatung in Deutschland (Astrid Kuhlemann / Ulrich Walbrühl)

II. Menschen in der Verbraucherinsolvenz (Götz Lechner, Wolfram Backert, TU Chemnitz)

III. Überschuldung, Gesundheit und soziale Netzwerke (Eva Münster, Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

IV. Psychische und soziale Folgen von Überschuldung für Betroffene und Ihr soziales Umfeld (Detlef Oesterreich, BIS Berlin)

V. Dritter Armuts- und Reichtumsbericht – Kapitel „Teilhabechancen von Familien und Kindern“ (Ingrid Wilkens, ISS Frankfurt/M.)

VI. Ermittlung der Anzahl überschuldeter Privathaushalte in Deutschland (Gunter E. Zimmermann)

VII. Protokoll des Experten-Workshops des BMFSFJ

VIII. Dokumentation des zweiten Workshops zum Thema „Überschuldung“

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Binner, Esther / Richter, Claus: Das Pfändungsschutzkonto in der Beratungspraxis. Ein Ratgeber für Fachkräfte in der Verbraucher-, Schuldner- und Insolvenzberatung, Ratgeber aus der Schriftenreihe der BAG-SB, Kassel 3. Aufl. 2018.

Auf 128 Seiten gibt der Ratgeber eine umfassende Information zum P-Konto. Im Anhang enthält der Ratgeber Arbeitsmaterialien wie Musteranträge, eine Musterbescheinigung, einen Erhebungsbogen zum P-Konto und eine Checkliste zur Beurteilung des Vollstreckungsschutzes von Zahlungseingängen auf dem P-Konto.

Preis: Für Mitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung (BAG-SB) ist der Ratgeber kostenlos.

 

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Bundeszentrale für politische Bildung

Schulden, Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) 1-2/2016
Neben dem internationalen Blick auf die Verschuldung von Staaten beinhaltet das Heft interessante Beiträge zu den Themen "Junge Menschen, Geld, Schulden", "narrative Krisenbewältigung in der Privatverschuldung" sowie zu dem Zusammenhang von "Schuld und Schulden".
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Geld, Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) 26/2009
In dem Band finden sich verschiedene Beiträge zur Rolle von Geld in unserer Gesellschaft, zum öffentlichen Umgang mit privaten Schulden, zum Umgang der Deutschen mit Geld oder dem Lernen, mit Geld umzugehen.
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Buschkamp, Heinrich-Wilhelm: Schuldnerberatung im 21. Jahrhundert, BAG-SB Informationen 3/2008, S. 27-34

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Übernahme von Mietschulden und Energiekostenrückständen im SGB II und SGB XII, Berlin 2015.
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Überschuldung in Deutschland. Empfehlungen des Deutschen Vereins für eine Weiterentwicklung der Berichterstattung zur Überschuldung privater Personen und Haushalte, Berlin 2014.
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Empfehlungen des Deutschen Vereins zu den kommunalen Eingliederungsleistungen nach § 16a SGB II, Berlin 2014.
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Aktuelle Entwicklungen in der Schuldnerberatung, Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit 04/2011, Berlin 2012.
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In diesem Heft werden von unterschiedlichen Autoren aktuelle Aufgaben, Strukturen, Finanzierung und Steuerung von Schuldnerberatung erörtert und innovative Ansätze für ihre Fortentwicklung vorgestellt.

Deutsches Institut für Soziawirtschaft u.a.: Bericht zum Forschungsvorhaben Herausforderungen moderner Schuldnerberatung, Kiel/Hamburg 2017

Über ein Jahr forschte das Deutsche Institut für Sozialwirtschaft im Auftrag der BAG-SB zu den Herausforderungen moderner Schuldnerberatung. Nun liegen der gesamte Forschungsbericht als auch eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen vor und stehen auf der Seite der BAG zum Download zur Verfügung (Link unten).

Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung von Handlungskonzepten für die Soziale Schuldnerberatung, die der Heterogenität der Zielgruppe Rechnung tragen und durch präventive Ausrichtung „Drehtüreffekte“ und Fehlbedarfsplanungen reduzieren.

Hintergrund der Studie bilden die 2016 eingeführten §§ 504a und 505 BGB, welche eine gesetzliche Beratungsangebotspflicht der Kreditinstitute gegenüber Verbrauchern definieren, deren Girokonten dauerhaft überzogen sind. Sie wurden als Präventionsmaßnahme gegen eine drohende oder sich verfestigende Überschuldung eingeführt. Explizit wird in der Gesetzesbegründung auf die damit neu geschaffene Schnittstelle zwischen Kreditinstituten und Sozialer Schuldnerberatung hingewiesen.

Die wichtigsten Aussagen:

- Was ist ursächlich für den Übergang von wirtschaftlich gewollter Verschuldung zur gesellschaftlich problematischen Überschuldung ?

- Interne „harte Überschuldungskriterien“ bieten aus Sicht der Kreditinstitute viel bedeutendere Hinweise auf eine Überschuldung als eine dauerhafte Überziehung des Dispositionskredits.

- Überschuldete Personen verfügen grundsätzlich über keine geringere Finanzkompetenz als der Durchschnitt. Aufgrund der Überforderungssituation können sie ihr Wissen jedoch nicht (mehr) rational abrufen.

- Je früher ein Beratungsangebot greift, desto wahrscheinlicher wird eine außergerichtliche Einigung, die sowohl den Interessen von Überschuldeten als auch von Gläubigern dient.

- Für jeden in die Soziale Schuldnerberatung investierten Euro fließen mindestens zwei Euro an die öffentliche Hand zurück.

- Die Lebenswelt der Überschuldeten im Beratungsfokus – eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Soziale Schuldnerberatung.

- Um Überschuldungsprävention – auch im Sinne der §§ 504a und 505 BGB – erfolgreich zu betreiben, braucht die Soziale Schuldnerberatung ein klares Mandat.


Forschungsbericht



Forschungscluster „Gesellschaftliche Abhängigkeiten und soziale Netzwerke", Uni Mainz

(Un)wirtschaftliche Haushaltsführung. Perspektiven aus interdisziplinärer Sicht, Wiesbaden 2015.
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Die Bedeutung der finanziellen Kompetenz als ein Aspekt zur Minderung des Überschuldungsrisikos und dessen gesellschaftliche Bewertung stehen im Zentrum des Tagungsbandes, der sich den historischen, juristischen, kriminologischen, sozialmedizinischen, erziehungswissenschaftlichen und wirtschaftspädagogischen Aspekten privater Überschuldung widmet.

Schulden und ihre Bewältigung. Individuelle Belastungen und gesellschaftliche Herausforderungen, Wiesbaden 2013.
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In diesem Band konzentrieren sich die Autor/innen aus den Bereichen Erziehungswissenschaft, Geschichte, Kriminologie, Rechtswissenschaft, Sozialmedizin und Wirtschaftspädagogik auf Strategien zur Linderung bzw. Überwindung privater Überschuldung. Sie verbindet alle das gemeinsame Ziel, individuelle Überschuldungsursachen und gesellschaftliche Zusammenhänge aufeinander zu beziehen, um Konzepte zu entwerfen, die betroffene Schuldner/innen bei der Bewältigung ihrer prekären Lebenssituation unterstützen.

Gesellschaftliche Teilhabe trotz Schulden? Perspektiven interdisziplinären Wissenstransfers, Wiesbaden 2012.
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Der Band beleuchtet das Verhältnis von Schulden und gesellschaftlicher Teilhabe aus den Blickwinkeln der unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen in Vergangenheit und Gegenwart. Er öffnet den Blick auf die verschiedenen Teilhabeformen und die Bedingungen für die Verwirklichung sozialer Teilhabechancen, die neben dem Vorhandensein von materiellen Ressourcen und Rechtsansprüchen sowohl individuelle Fähigkeiten als auch gesellschaftliche Rahmenbedingungen zur Voraussetzung haben.

Krisen und Schulden. Historische Analysen und gegenwärtige Herausforderungen, Wiesbaden 2011.
Informationen zum Buch und Leseprobe

Das Ereignis und den Begriff der Krise definieren und thematisieren die verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen auf ihre Weise. Den unterschiedlichen Blickwinkeln widmen sich die Beitragsautor/innen aus den Bereichen Erziehungswissenschaft, Geschichte, Kriminologie, Rechtswissenschaften, Sozialmedizin und Wirtschaftspädagogik. Sie vereint das Ziel, Zusammenhänge zwischen Armut und Schulden zu erkennen, die Auswirkungen individueller Problemlagen auf die wirtschaftliche, rechtliche, soziale und gesundheitliche Lebenssituation zu analysieren und Lösungsstrategien vorzuschlagen. Erkenntnisse aus der Analyse der Historie zu vergangenen bewältigten und unbewältigten Krisen leisten hierbei ihren Beitrag.

Gläubiger, Schuldner, Arme. Netzwerke und die Rolle des Vertrauens, Wiesbaden 2010.
Informationen zum Buch und Leseprobe

Der Band enthält Beiträge zur Erforschung der Ursachenzusammenhänge zwischen der Entstehung von Armut und Schulden, den Auswirkungen dieser Problemlagen auf die wirtschaftliche, rechtliche, soziale und gesundheitliche Lebenssituation sowie dem Bewältigungshandeln der daraus resultierenden Probleme.

Gastiger, Sigmund / Stark, Marius (Hrsg.): Schuldnerberatung - eine ganzheitliche Aufgabe für methodische Sozialarbeit. Methoden und Konzepte der Sozialen Arbeit in verschiedenen Arbeitsfeldern, Freiburg / B. 2012

Verschiedene Autoren beleuchten kompetent und praxisorientiert unterschiedliche Themen der Schuldnerberatung. In dem Band werden dem didaktischen Konzept der Reihe folgend handlungsorientiert methodisch durchdachte Handlungskonzepte aufgenommen.

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Groth, Ulf / Mesch, Rainer (Hgg.): Schuldnerberatung - eine Nahaufnahme. Beispiele guter Praxis, Kassel 2014

Praktiker/innen aus Deutschland und Österreich vermitteln in diesem Buch mit ihren „Nahaufnahmen“ ausgewählter Bereiche von Schuldnerberatung einen aktuellen Überblick der Vielgestaltigkeit dieses Arbeitsfeldes. Der vorliegende Sammelband bietet somit viele praktische Anregungen und Reflexionsmöglichkeiten - nicht nur für Schuldnerberater/innen - und gibt umfassende Informationen für Studierende und alle Interessierten über das Arbeitsfeld Schuldnerberatung.

Darin enthalten ist auch ein Beitrag über die Koordinierungsstelle Schuldnerberatung.

Preis: 24,90 € zzgl. Versandkosten

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Groth, Ulf u.a.: Praxishandbuch Schuldnerberatung, begründet von der Marianne von Weizsäcker Stiftung - Integrationshilfe für ehemals Drogenabhängige e.V., Loseblattsammlung, 2008 (fortlaufende Aktualisierung)

Das Praxishandbuch Schuldnerberatung unterstützt die Schuldner- und Sozialberatung effizient, rechtlich fundiert und realitätsnah. Ein Autorenteam, in dem sowohl Praktiker als auch Lehrende tätig sind, vermittelt für alle praktisch relevanten Fälle das nötige Hintergrundwissen.

Zahlreiche Checklisten und Musterbriefe, die mithilfe des Onlinezugangs zum Download bereitstehen, machen das Handbuch für die in der spezialisierten und der integrierten Schuldnerberatung tätigen Fachkräfte zu einem unentbehrlichen Arbeitsmittel.

Preis: 52,00 Euro zzgl. Versandkosten

Weitere Infos und Bestellung

Hradil, Stefan: Wie gehen die Deutschen mit Geld um?, in: Bundeszentrale für politische Bildung: Geld, Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) 26/2009, S. 33 ff

Das Leben in modernen Gesellschaften ist stark davon abhängig, wie die Menschen mit Geld umgehen, wie sie darüber reden und schweigen. Einige Befunde dazu werden im Beitrag vorgestellt.

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Kemper, Marion / Lödi, Réka: Leitfaden für Beratungsfachkräfte in der Insolvenzberatung unter Berücksichtigung der Änderungen der Insolvenzordnung seit dem 01.07.2014, Bottrop / Rendsburg 2015

Der Leitfaden möchte den Beratungsfachkräften einen Überblick über die wichtigsten Themen geben, die im Zuge der Beantragung eines Insolvenzverfahrens mit den Ratsuchenden zu erörtern sind. Er orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen der Ratsuchenden. Der Schwerpunkt der Darstellung liegt auf dem Verbraucherinsolvenzverfahren, Änderung der Insolvenzordnung seit dem 01.07.2014 wurden berücksichtigt.

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Korczak, Dieter: Überschuldungsforschung im Nebel?, BAG-SB Informationen 2/2013, S. 128-132

Korczak, Dieter: Der öffentliche Umgang mit privaten Schulden, in: Bundeszentrale für politische Bildung: Geld, Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) 26/2009, S. 26 ff

Die Überschuldung von Banken ist hausgemacht, jene von Privathaushalten überwiegend durch externe Faktoren bewirkt. Warum wird 3,5 Mio. überschuldeten Haushalten nicht ebenso geholfen wie einer Handvoll überschuldeter Banken?

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Kußmaul, Anna Karina: Überschuldung im Alter. Gründe, Auswirkungen und sozialpädagogischer Handlungsbedarf, Master-Thesis an der Hochschule Koblenz, Blaustein 2015

Die vorliegende explorative Studie beschäftigt sich mit dem Thema der Überschuldung im Alter. Anhand von dreiundzwanzig qualitativen Interviews mit Expert/innen und betroffenen älteren Personen werden die Gründe einer Überschuldung im Alter, die Auswirkungen auf die betroffenen Personen über 60 Jahren und der daraus entstehende sozialpädagogische Handlungsbedarf untersucht.

Die Untersuchung ist die Master-Thesis der Autorin an der Hochschule Koblenz.

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Lackmann, Frank / Binner, Esther: Schulden erfolgreich bewältigen - Von der Pfändung bis zur Privatinsolvenz, hg. von der BAG Schuldnerberatrung, München 2017

Die Kolleg*innen Frank Lackmann und Esther Binner vom Fachzentrum Schuldenberatung Bremen geben in verständlicher Weise wertvolle Hinweise im Umgang mit Schulden und zeigen Auswege auf. Es wird erläutert, was passiert, wenn der Gerichtsvollzieher seinen Besuch angekündigt hat oder wenn das Konto gepfändet wird. Es wird erklärt, wie das Verbraucherinsolvenzverfahren abläuft und wie sich Schuldner*innen mit den Gläubigern auch außergerichtlich einigen können. Ein Stichwortverzeichnis rundet die gelungene Publikation ab, die gleichermaßen für Betroffene als auch für Berater*innen einen fundierten Überblick über die wesentlichen Probleme und Lösungsmöglichkeiten bei Überschuldung gibt.

 

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Langenbahn, Martin: Ängste und seelische Not der Schuldner – Erste Hilfe durch die Schuldnerberatung, 2012

Der Artikel von Martin Langenbahn beschäftigt sich mit den psychischen und physischen Auswirkungen der Überschuldung und entwickelt Beratungsstrategien, um diesem Phänomen zu begegnen.

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Lanzen, Vera: Verschuldung von jungen Erwachsenen. Biographische Verläufe im Kontext von Partizipation und Risiko, Weinheim 2019

Die Autorin, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Schuldnerfachberatungszentrum Mainz, fragt in ihrem Buch nach der biographischen Bedeutung und Funktion von Verschuldungsprozessen bei jungen Erwachsenen. Sie rekonstruiert drei lebensgeschichtliche Verläufe von jungen verschuldeten Menschen und stellt dabei fest, dass Schulden im jungen Erwachsenenalter vor allem als soziales Beziehungsmittel bedeutsam sind und durch Verschuldung soziale Zugehörigkeit hergestellt werden kann. Gleichzeitig bergen Schulden im jungen Erwachsenenalter das Risiko des sozialen Ausschlusses.

Der Analyse der Einzelfälle folgt abschließend eine theoretische Reflexion und Diskussion der Ergebnisse hinsichtlich der Relevanz für sozialpädagogisches Handeln im Kontext von Jugendverschuldung.


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Lehmann, Ute: Schuldenregulierung im Alter - Ganz oder gar nicht?, BAG-SB Informationen 04/2012, S. 250-260

Die Themen Alter und Armut sind zunehmend Gegenstand öffentlicher Diskussion. Doch was bedeutet es konkret, wenn Alter und Schulden aufeinandertreffen? Finden Sanierungsbemühungen noch statt oder rücken im Alter andere Schwerpunkte als Schuldenfreiheit in den Fokus?

Die Autorin ist langjährige Schuldnerberaterin und hat im Rahmen ihrer Bachelorabschlussarbeit im Studiengang Sozialökonomie untersucht, welchen Einfluss die besondere Lebenslage von überschuldeten Senioren auf die Schuldenregulierung hat.

Lindner, Ruth / Steinmann-Berns, Ingeborg: Systemische Ansätze in der Schuldnerberatung. Ein Arbeitsbuch, Dortmund 1998

Der systemische Ansatz ist als Modell und Erklärungsmuster für die Einsicht der multikausalen und sozialen Vernetzung von Verschuldung besonders gut geeignet. Viele Fallbeispiele im Buch verdeutlichen das.

Das Buch beschreibt keine neue Theorie, sondern es ist ein klarer und nachvollziehbarer Bericht zweier Praktikerinnen aus ihrer Beratungspraxis.

Mantseris, Nicolas: Ursachen der Überschuldung. Kompendium und Zuordnungsschema für die Beratungspraxis, Neubrandenburg 2010

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Zusammenfassung auf den Seiten vom Infodienst Schuldnerberatung.

Mattes, Christoph: Schuldnerberatung als Antwort auf Verschuldung? - Ein Beitrag zum Methodendiskurs in der Sozialen Arbeit, BAG-SB Informationen 2/2012, S. 113-120

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Meinhold, Marianne: Einspareffekte für das Land Berlin aus der Tätigkeit der Schuldner- und Insolvenzberatungstellen, Berlin 2003

Aus den Daten zu Aufnahme und Erhalt von Erwerbstätigkeit, vermiedenen Sozialhilfe- und Personalleistungen sowie vermiedenen Gerichtskosten errechnete die Studie für Berlin Kostenersparnisse zwischen 10 und 15 Millionen Euro pro Jahr.

Das bedeutet: Mit jedem Euro, den das Land für Schuldnerberatung ausgibt, werden zwei Euro an sonst notwendigen Leistungen eingespart.

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Proksch, Roland: Art. Schuldner- und Insolvenzberatung, in: Kreft, Dieter / Mielenz, Ingrid (Hgg.): Wörterbuch Soziale Arbeit. Aufgaben, Praxisfelder, Begriffe und Methoden der Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Weinheim/Basel 7. Aufl. 2013, S. 728-733

Reifner, Udo: Die Geldgesellschaft. Aus der Finanzkrise lernen, Wiesbaden 2010

Das Buch basiert auf den vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen Reifners aus den vergangenen Jahren und stellt allgemein verständlich das Finanzsystem und dessen Krisenanfälligkeit dar.

Reifner, Udo: Finanzielle Allgemeinbildung. Bildung als Mittel der Armutsprävention in der Kreditgesellschaft, Baden-Baden/Hamburg 2003

Sanio, Werner: Das Verbraucherinsolvenzverfahren - ein Baustein der sozialen Schuldnerberatung und konkrete Perspektive für Überschuldete, Vortrag anlässlich der Fachtagung „10 Jahre Verbraucherinsolvenzverfahren“ am 10.06.2009 in Husum

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Schlabs, Susanne: Schuldnerinnen - eine biografische Untersuchung. Ein Beitrag zur Überschuldungsforschung, Opladen, 2007

Schlabs, Susanne: Schuldnerberatung ist Sozialarbeit, in: Schruth, Peter u.a.: Schuldnerberatung in der Sozialen Arbeit. Sozialpädagogische, juristische und gesellschaftspolitische Grundkenntnisse für Theorie und Praxis, Weinheim und München 2011, S. 52-6

Informationen zum Buch

Schruth, Peter u.a.: Schuldnerberatung in der Sozialen Arbeit. Sozialpädagogische, juristische und gesellschaftspolitische Grundkenntnisse für Theorie und Praxis, Weinheim und München 2011

Dieser Band vermittelt die notwendigen Grundkenntnisse in einem lehrbuchartigen Lesebuch und gibt vertiefende Informationen zu allen relevanten Fragen aus Theorie und Praxis der Schuldnerberatung.

Komplett überarbeitete Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 2003.

Informationen zum Buch

Schulz-Nieswandt, Frank / Kurscheid, Clarissa: Die Schuld an der Schuld. Zur Überschuldung privater Hauhalte, Hamburg 2007

Auf der Grundlage empirischer Daten und unter Berücksichtigung der Rechtslage arbeitet das Buch das Problem der Überschuldung aus der Perspektive philosophisch-antropologischer Überlegungen heraus. Wie steht es um die Selbständigkeit und Selbstverantwortlichkeit des Menschen angesichts kritischer - oftmals nicht verfügbarer - Ereignisse wie Arbeitslosigkeit, Krankheit usw.? Wie ist gesellschaftliche Intervention möglich?

Prof. Dr. Uwe Schwarze, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit

Schuldnerberatung vor neuen Herausforderungen: Theoretische, methodische und konzeptionelle Folgerungen aus Befunden zum demograpischen und sozialpolitischen Wandel, BAG-SB Informationen 4/2011, S. 191-207.

Schuldnerberatung: "Querschnittsaufgabe" im Geflecht von Verbraucherinsolvenz, aktivierender Arbeitsmarktpolitik und Sozialarbeit? Eine steuerungstheoretische Analyse, BAG-SB Informationen 2/2011, S. 76-91.
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Nachhaltig wirksame Schuldnerberatung im Steuerungsgeflecht von Verbraucherinsolvenz und aktivierender Arbeitsmarktpolitik, Vortrag anlässlich der Fachtagung  „10 Jahre Verbraucherinsolvenzverfahren“ am 10. Juni 2009 in Husum.
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Nachhaltige Sozialpolitik am Beispiel der Schuldnerberatung. Ziele, Qualitätsmerkmale und Vergleichsgrößen vor dem Hintergrund von Qualitätssicherung und Benchmarking, Teil 1 in: NDV Mai 2008, S. 214-219; Teil 2 in: NDV Juni 2008, S. 259-265.

Grundsätze und Selbstverständnis von Schuldnerberatung als soziale Institution im modernen Wohlfahrtsstaat, BAG-SB Informationen Heft 2/2008, S. 37-50.
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Mit Loerbroks, Katharina: Schulden und Schuldnerberatung aus Sicht der Biographieforschung. Ein Beitrag zur Qualitätsentwicklung durch lebenslaufbezogene und systemische Perspektiven im sozialberuflichen Handeln, BAG-SB Informationen Heft 4/2002, S. 30-39.

Thomsen, Monika: Professionalität in der Schuldnerberatung. Handlungstypen im Vergleich, Wiesbaden 2008

Im Rahmen dieser Abhandlung werden aufgrund von zwanzig qualitativen Interviews sechs Typen professioneller Selbstverständnisse von Schuldnerberater/innen rekonstruiert, die sich in erster Linie auf die konkrete Gestaltung der Beratungssituation beziehen.

Wesentlich hierfür sind Unterschiede bezüglich der Kategorien "Beratungsorientierung", "emotionale Haltung" und "Positionierung zwischen Schuldner und Gläubiger".

Diese zentralen Kategorien korrespondieren mit individuellen Faktoren der beratenden Pwersonen sowie den strukturellen Rahmenbedingungen der jeweiligen Organisation, in der die Berater/innen tätig sind, welche allerdings für die Typenbildung nur eine nachrangige Rolle gespielt haben.

Informationen zum Buch

Vogt, Kathrin: Schuldnerberatung - die Überschuldungssituation und ihre Auswirkungen auf Klienten der Sozialen Arbeit, Diplomarbeit für die staatliche Abschlussprüfung an der Fachhochschule Kiel, Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit, Kiel 2011

Kathrin Vogt gibt einen guten Überblick über den gegenwärtigen Stand der Diskussion und verortet die Schuldnerberatung sehr klar in der Sozialen Arbeit.

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Wenzel, Joachim: Wandel der Beratung durch Neue Medien, Göttingen 2013

Die vorliegende qualitative Studie befasst sich mit dem Einsatz Neuer Medien in unterschiedlichen Beratungsangeboten. Sie liefert einen Überblick zur Medienentwicklung sowie den Beratungsmedien und zeigt den Stand der Forschung des noch neuen Feldes auf. Sowohl die sich ändernden Rahmenbedingungen von Beratung werden empirisch beleuchtet als auch beratungsfachliche Fragen zum Wandel durch die Neuen Medien. Veränderte Problemstellungen durch das Internet, aber auch die Erweiterung der Beratungsmethodik sowie der Wandel der Beraterrolle werden dargelegt. Abschließend werden Entwicklungsszenarien skizziert, die sich aus den erfassten Trends ergeben können.

Informationen zum Buch

Koordinierungsstelle Schuldnerberatung in Schleswig-Holstein