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Bundesfinanzminister Christian Lindner und Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger haben am 23. März die Eckpunkte für die "Initiative Finanzielle Bildung" vorgestellt.

Aus der Pressemitteilung: Diese Eckpunkte "sehen die Erarbeitung einer nationalen Finanzbildungsstrategie in Zusammenarbeit mit der OECD, die Schaffung einer zentralen Finanzbildungsplattform zur Bündelung und Vernetzung der Angebote und die Stärkung der Forschung zur Finanziellen Bildung vor.

Die beiden Bundesministerien verfolgen mit der gemeinsamen Initiative das Ziel, den Stand der Finanzbildung in Deutschland zu verbessern, um Potenziale für Teilhabe, Wachstum und Wohlstand nicht länger ungenutzt zu lassen. Dabei werden unter Finanzieller Bildung verschiedene Fragen in unterschiedlichen Lebensphasen in den Blick genommen – von den ersten Vertragsentscheidungen über die Steuererklärung bis zur Altersvorsorge."

Die OECD versteht Finanzkompetenz so: Finanzkompetenz ist eine Kombination aus Bewusstsein, Wissen, Fähigkeiten, Einstellung und Verhalten, die notwendig ist, um solide finanzielle Entscheidungen zu treffen und letztendlich individuelles finanzielles Wohlbefinden zu erreichen. Mehr

Es bleibt abzuwarten, inwiefern diese Initiative, die in einer nationalen Finanzbildungsstrategie münden soll, die seit Jahren in diesem Feld tätigen Akteure insbesondere aus dem Bereich der Schuldnerberatung in den Prozess mit einbezieht, so z.B. das Präventionsnetzwerk Finanzkompetenz, die BAG oder die AG SBV. Das würde die Initiative zumindest davor bewahren, Finanzkompetenz rein ökonomisch eingeengt zu verstehen.

 

PM und Eckpunktepapier

 

 

 

Koordinierungsstelle Schuldnerberatung in Schleswig-Holstein