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Auf diesen Seiten finden Sie für die Schuldnerberatung relevante Informationen zur Corona-Pandemie.

In den Fachinformationen haben wir eine Übersicht über die gesetzlichen Änderungen eingestellt, die die Arbeit der Schuldnerberatung betreffen und stellen Ihnen weitere relevante Informationen zur Verfügung.

In der Linkliste finden Sie die jeweiligen Fachministerien auf Landes- und Bundesebene mit tagesaktuellen Informationen zum Coronavirus sowie die maßgeblichen Seiten mit epidemiologischen Informationen.

Zu den fachlichen Informationen sowie der Linkliste gelangen Sie über die Menüleiste rechts.

Aktuelle Lage (14.06.2021)

Deutschlandweit gelten seit dem 22.03.2020 Leitlinien der Bundesregierung zur Beschränkung sozialer Kontakte im alltäglichen Miteinander. Der Bund und die Länder haben zuletzt am 22.03.2021 die Verlängerung des derzeitigen Lockdowns beschlossen. Aktuell geltende Regeln

Eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes ist am 23.04.2021 in Kraft getreten, die u.a. eine bundeseinheitliche Notbremse bei einer Inzidenz von über 100 vorsieht. Mehr

Schleswig-Holstein hat ebenfalls weitreichende Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen, die zum 14.06.2021 angepasst wurden. Die aktuelle Verordnung gilt bis zum 27.06.2021. Mehr

Entsprechend der aktualisierten Lagebewertung der Landesregierung, werden künftig jeden Mittwoch die Lagebeurteilungen der Kreise und kreisfreien Städte ausgewertet und für die Folgewoche - bei besonderen Lagen umgehend - weitere Maßnahmen regional in den Kreisen und kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein veranlasst. Aktuelle Regeln in den Kreisen

Die in Schleswig-Holstein aktuell geltenden Regelungen hat der NDR auf seinen Seiten übersichtlich aufbereitet. Mehr

Eine Übersicht der Fallzahlen in Deutschland finden Sie hier. Ergänzend bietet das COVID-19-Dashboard ("Armaturenbrett") eine detaillierte Darstellung nach Landkreis und Bundesland. 

Das Statistische Bundesamt hat eine Themenseite zu Corona eingerichtet, auf der die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Wirtschaft und Gesellschaft aufbereitet werden. Mehr
Dort findet sich auch ein zusammenfassendes Dossier der aktuellen Daten. Mehr

Umfangreiche Gesetzespakete beschlossen

Der Bundesrat hat am 27.03.2020 im Eilverfahren ein umfangreiches Sozialschutzpaket 1 beschlossen, das die Folgen der Corona-Pandemie in allen Bereichen abmildern soll. Der Bundestag hatte das Paket am 25.03. gebilligt.

Das Bundeskabinett brachte am 29.04.2020 das Sozialschutzpaket 2 auf den Weg, das u.a. eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes vorsieht, die Hinzuverdienstmöglichkeiten ausweitet und die Bezugszeit von Arbeitslosengeld verlängert. Der Bundestag hat am 14.05. dem Gesetzespaket zugestimmt, der Bundesrat gab am 15.05.2020 grünes Licht.

Der Bundestag hat am 26.02.2021 das Sozialschutzpaket 3 verabschiedet. Leistungsberechtigte in der Grundsicherung erhalten eine Einmalzahlung von 150 Euro. Der vereinfachte Zugang zur Grundsicherung wird bis zum 31.12.2021 verlängert. Das bedeutet, dass weiterhin die tatsächlichen Unterkunftskosten übernommen werden und die Vermögensprüfung nur eingeschränkt durchgeführt wird. Auch die erleichterte Vermögensprüfung im Kinderzuschlag wird bis Ende dieses Jahres verlängert.

Mit dem Sozialschutzpaket 3 werden außerdem Sonderregelungen für die gemeinschaftliche Mittagsverpflegung in Schulen, Kindertagesstätten und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen verlängert. Sie sollen laut Beschluss des Deutschen Bundestages gelten, so lange eine epidemische Lage von nationaler Tragweite festgestellt ist, längstens jedoch bis 31.12.2021.

Nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat am 05.03.2021 dem Sozialschutzpaket 3 zugestimmt. Das Gesetz soll am 01.04.2021 in Kraft treten.

Das Bundes-Arbeitsministerium hat die Maßnahmen der Sozialschutzpakete 1-3 auf seinen Seiten sehr übersichtlich aufbereitet. Mehr

Der Bundestag hat am 18.11.2020 ein drittes Gesetz "zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite" angenommen. Das 3. Bevölkerungsschutzgesetz beinhaltet eine gesetzliche Präzisierung hinsichtlich der Eingriffe in grundrechtliche Freiheiten. In einem neuen Paragrafen 28a des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) werden mögliche Schutzvorkehrungen zur Bekämpfung der Epidemie konkret aufgeführt. Zudem werden Grenzwerte sowie Befristungen und Begründungen für Einschränkungen genannt. Mehr

Auswirkungen auf die Arbeit der Schuldnerberatung

Die beschlossenen Maßnahmen haben große Auswirkungen auf die Arbeit der Schuldnerberatung. Eine persönliche Beratung ist aufgrund der Corona-Pandemie nur sehr eingeschränkt möglich. Die Beratungsstellen sind aber weiterhin per Telefon oder Mail für Sie erreichbar. Offene Sprechstunden finden derzeit nicht statt.

Für Ratsuchende gilt: Bitte erkundigen Sie sich vor einem persönlichen Besuch nach den Sprechzeiten und den Bedingungen für eine Beratung in der jeweiligen Beratungsstelle.

Koordinierungsstelle Schuldnerberatung in Schleswig-Holstein